Beschreibung
Drei Beobachtungen statt zwei
Sie beobachten mit ihrem „North Up“ eingestellten Radargerät um 20:52 Uhr ein Fahrzeug in rechtweisender Radarpeilung 140° mit 9 sm Abstand. Um 21:02 Uhr wird das Fahrzeug erneut gepeilt: rwRaP = 144° in 7,5 sm. Eine dritte Peilung um 21:12 Uhr ergibt 150° in 6 sm Entfernung. Sie selbst („A“) fahren einen Kurs von 210° bei einer Fahrt von 8 kn. Für das Plotting verwenden Sie die erste und die letzte Radarbeobachtung.
Gesucht
4a. Warum sind mehr als zwei Radarbeobachtungen sinnvoll?
4b. Der dichteste Annäherungspunkt an „B“: wie dicht, wann und in welcher Peilung?
4c. Relative Geschwindigkeit und relativer Kurs von „B“
4d. Tatsächliche Geschwindigkeit und tatsächlicher Kurs von „B“
4e. Zeitpunkt, zu dem „B“ die eigene Kurslinie kreuzt
Zwei Beobachtungen liegen immer auf einer Geraden, sie können also nicht belegen, dass das andere Fahrzeug tatsächlich einen konstanten Kurs fährt. Eine dritte Peilung schafft Sicherheit. Für den Plot werden die erste und die letzte Beobachtung verwendet, weil der größere Abstand den besseren Zeichenmaßstab ergibt.
