Wer MEER Informationen benötigt, ist hier richtig

Kostenlos zum Download

SHS Übungsaufgaben auf Prüfungsniveau

Astronomische Navigation und die weiteren Prüfungsfächer.
Aus dem Unterricht entstanden, mit vollständigem Lösungsweg.

Astronavigation   ·     FAQ

Üben mit System

Aufgaben, Lösungen, Formblätter

Alle Fächer, ein Ort

Übungsaufgaben zum Sporthochseeschifferschein, kostenlos als PDF und jeweils mit vollständigem Lösungsweg. Entstanden in unserer Führerscheinausbildung SSS und SHS, gerechnet auf Prüfungsniveau. Den Anfang macht die Astronomische Navigation, die im Prüfungsfach Navigation gefordert wird und den Sporthochseeschifferschein vom Sportseeschifferschein unterscheidet. Schifffahrtsrecht, Wetterkunde und Handhabung von Yachten kommen Schritt für Schritt dazu.
Ein Blick auf die Übungsaufgaben zum Sportseeschifferschein lohnt sich ebenfalls: Viele Aufgaben dort gelten für beide Scheine.

Zum Nachschlagen und Vertiefen

Zwei Lehrbücher von Lutz Böhme, entstanden im Unterricht. Für den Sporthochseeschifferschein empfehlen wir beide: Das eine führt Navigation, Gezeitenkunde und Schifffahrtsrecht bis auf SHS-Niveau, das andere nimmt sich die Astronomische Navigation vor. Übungsaufgaben und Lösungen sind jeweils enthalten.

Erfolgreiche DSV-Prüfungsvorbereitung wie dem Sportbootführerschein (SBF), Sportbootküstenschifferschein (SKS), dem Sportseeschifferschein (SSS) und dem Sporthochseeschifferschein (SHS)
Lehrbuch SSS & SHS
Astro Navigation Ausbildung
Astro Navigation
SP Icon Recht blau

Schifffahrtsrecht

Hilfsmittel

Übungsaufgaben

Bilder Collage SportHochseeSchifferschein
AstroNavigation
Erfolgreiche DSV-Prüfungsvorbereitung wie dem Sportbootführerschein (SBF), Sportbootküstenschifferschein (SKS), dem Sportseeschifferschein (SSS) und dem Sporthochseeschifferschein (SHS)
Erfolgreiche DSV-Prüfungsvorbereitung wie dem Sportbootführerschein (SBF), Sportbootküstenschifferschein (SKS), dem Sportseeschifferschein (SSS) und dem Sporthochseeschifferschein (SHS)

SHS Astronomische Navigation Übungsaufgaben

Sie stehen am 12. März 2005 auf dem Koppelort: [phi] K: 54°00,0’ N und [lambda] K: 008°00,0‘ E. Dort peilen Sie um 19:00:00 UT1 (= UTC) den Planeten Saturn mit hs = 57°23,6‘ und gleichzeitig den Mond mit hs = 12°33,8‘. Bestimmen Sie Ihren beobachteten Ort Ob in dem beigefügten Seekartenausschnit
Sie stehen am 21. Juni 2005 auf dem Koppelort OK: [phi]: 54°00,0‘ N und [lambda]: 008°00,0‘ E und beobachten: Menkar um: 04:30:00 UTC mit Sextantablesung: hS = 20°15,3‘ Enif um: 04:30:00 UTC mit Sextantablesung: hS = 43°25,1‘ Welches ist der beobachtete Standort Ob um 04:30:00 UTC?
Sie stehen am 14. März 2005 auf dem Koppelort: [phi] K: 54°00,0’ N und [lambda] K: 008°00,0‘ E. Dort peilen Sie um 20:45:30 UTC den Planeten Saturn mit hs = 54°42,9‘. Kurz darauf, um 20:50:10 UTC, peilen Sie den Planeten Jupiter mit hs = 11°25,9‘. Bestimmen Sie Ihren beobachteten Ort Ob in dem beigefügten Seekartenausschnitt.
Sie stehen am 24.09.2005 gegen 04:30 UTC nahe der Koppelposition: [phi]: 40°05,0’N und [lambda]: 006°15,0’ E. Um 04:30:18 UTC können Sie Saturn mit Sextantenablesung 39°17,9’ und kurz darauf um 04:32:25 UTC den Planeten Mars mit Sextantenablesung 57°02,3’ beobachten. Zur Sicherheit schießen Sie gut eine halbe Stunde später um 05:02:45 den Mondunterrand mit 75°51,2’. Ihr Chronometer zeigt genau an. Der Sextant muss jedoch mit Ib = +0,3’ berichtigt werden. Die Augeshöhe beträgt 4m. Da Sie bis zur Mondbeobachtung mit 319° bei 8kn deutlich versegelt sind, berücksichtigen Sie dies bei der Standortbestimmun
Auf einer Fahrt vor Thailand stehen Sie am 15.06.2005 auf der Koppelposition 10°01,5’ S und 105°02,0’ E. Sie beobachten Atair mit hs = 43°19,8’ um UT1 = 22:05:20. Eine halbe Stunde später beobachten Sie Mars mit hs = 72°38,2’ um UT1 = 22:35:45. Ihr Kurs beträgt 160° mit Fahrt von 6kn. Der Sextant muss mit Ib = +0,3’ berichtigt werden. Die Augeshöhe beträgt 3m. Bestimmen Sie Ihre Position zum Zeitpunkt der zweiten Messung, wenn Sie die versegelte Strecke zwischen den Beobachtungen berücksichtigen.
Auf einer Fahrt von Sydney nach Hobart stehen Sie ZZ: 05:45 (morgens) am 17.03.2005 auf der Koppelposition 38°05,0’ S und 151°40,0’ E. Sie beobachten Jupiter mit hs = 21°12,4’ bei Chronometerablesung: 07:45:23 Uhr. Ihr Kurs beträgt 190° mit Fahrt von 12kn. Kurz bevor die Sonne aufgeht, können Sie am Westhimmel noch Arcturus mit hs = 15°36,4’ bei Chronometerablesung 07:55:19 beobachten. Ihre Chronometer geht 00:00:07 vor und zeigt analog im 12h-Format an. Der Sextant muss mit Ib = -0,7’ berichtigt werden. Die Augeshöhe beträgt 3m. Warum ist es sinnvoll kurz vor Sonnenaufgang einen Stern am Westhimmel statt am Osthimmel zu beobachten?…
Sie stehen am 21. Juni 2005 auf der Koppelposition [phi]: 30°02,0’ S und [lambda]: 028°10,0’ E Die Sonne kulminiert nördlich von Ihnen. Sie haben den Sonnenunterrand vor Schiffsmittag um 09:48:10 UT1 mit hs = 33°57,1’ geschossen. Gegen Schiffsmittag als die Sonnenbahn scheinbar keine Änderung mehr hat, messen Sie die Höhe mit hs = 33°58,7’. Als letztes wird um UT1 = 10:26:22 wieder die erste Höhe von hs = 33°57,1’ erreicht. Welches ist Ihre tatsächliche Position, wenn Ihr Sextant eine Ib = -0,5’ und Ihre Augeshöhe 3m beträgt?
Vor San Francisco stehen Sie gegen ZZ: 17:15 am 18. Juni 2005 auf der Koppelposition [phi]: 38°13,8’ N und[lambda]: 124°08,5’ W. Sie beobachten den Sonnenunterrand bei Chronometerablesung 01:16:53 Uhr mit hs = 25°32,7’. Gut eine Stunde später steht die Sonne schon so tief, dass Sie beschließen noch eine weitere Stunde zu warten. Sie können dann den inzwischen höher stehenden Mondunterrand bei Chronometerablesung 03:23:17 mit hs = 25°19,3’ messen. Inzwischen sind Sie mit KüG = 190° bei FüG = 7kn gut vorangekommen. Welches ist Ihre tatsächliche Position, wenn Ihre Ib = +0,3’, Ihre Augeshöhe 3m und die Chronometerberichtigung +00:00:12 beträgt?
Vor Rio de Janeiro stehen Sie am 08. Juni 2005 auf der Koppelposition [phi]: 25°00,0’ S und [lambda]: 045°00,0’ W. Sie beobachten Saturn bei Chronometerablesung 20:14:32 Uhr mit hs = 30°35,5’. Gut eine halbe Stunde später beobachten Sie Jupiter bei Chronometerablesung 20:44:53 mit hs = 56°32,7’. Inzwischen sind Sie mit KüG = 130° bei FüG = 6kn vorangekommen. Der Chronometer zeigt grundsätzlich in UTC an, muss jedoch um den Stand von -00:00:08 berichtigt werden. Ihre Indexberichtigung ist -0,4’ und die Augeshöhe beträgt 3 m. Welches ist Ihre tatsächliche Position zum Zeitpunkt der 2. Beobachtung, wenn Sie die erste Standlinie versegeln?
Sie stehen am 03.07.2005 auf Koppelposition [phi] K: 10°05,0’ S [lambda] K: 040°15,0’ W und beobachten den Fixstern Hamal um 08:47:42 UTC. Während am Magnetkompass 144° anliegen, peilen Sie Hamal mit der Seitenpeilscheibe unter SP = 243°. Die Ortsmissweisung beträgt 3° W. Welche Ablenkung ergibt sich, wenn Sie eine Kompasskontrolle über das Gestirnsazimut durchführen?
Sie stehen am 03.02.2005 ca. ZZ: 08:10:00 auf der Koppelposition [phi] k = 19°20,0’ N [lambda] K = 056°30,0’ W und können gut eine Stunde nach Sonnenaufgang sowohl die Sonne als auch noch die Venus und den Mond wie folgt beobachten: Sonnenunterrand: Chr = 00:10:14; hs = 23°09,7’; Venus: Chr = 00:15:36; hs = 32°41,2’; Der Mond wird allerdings erst gut eine Dreiviertelstunde später gemessen, während Sie mit 8kn Fahrt einen Kurs von 230° weiter gefahren sind. Für die Versegelung gehen Sie von 3/4 h Fahrtzeit aus. Mondunterrand: Chr = 01:00:37 hs = 34°35,7’ Ihr klassischer Marinechronometer zeigt im 12-Stunde-Format…
Ort aus drei Standlinien mit längerer Versegelung Sie stehen am 01.02.2005 ca. ZZ: 06:15:00 (BZ) auf der Koppelposition [phi] k = 20°30,0’ N [lambda] K = 065°20,0’ W und können gut eine Stunde vor Sonnenaufgang den Mars beobachten. Ihr UTC-Chronometer zeigt klassisch analog im 12-Stunden-Format an und geht 4 Sekunden nach.
Sie stehen am 03.02.2005 (ZZ: ca.: 06:30) in der Karibischen See auf der Koppelposition [phi] k = 31°02,0’ N [lambda] K = 081°03,0’ W und können vor Sonnenaufgang sowohl Jupiter als auch den Mond – jedoch wegen einigen Wolken nur den Mondoberrand – beobachten. Ihr UTC-Chronometer zeigt klassisch analog im 12-Stunden-Format an und geht 7 Sekunden nach. Jupiter: Chr = 11:32:22; hs = 44°25,9’ Mond-Oberrand: Chr = 11:36:25; hs = 34°56,0’ Erst gut drei Stunden später kommen Sie dazu eine dritte Beobachtung, jetzt wiederum des Sonnenoberrandes durchzuführen. Inzwischen sind Sie mit durchschnittlich 9kn einen Kurs von 050° weiter gesegelt. Sonnen-Oberrand:…
Während einer Biskaya-Überquerung stehen Sie am 2. Juli 2005 gegen 03:40 Uhr UTC auf der Koppelposition [phi]: 45°47‘ N und [lambda]: 005°01,0’ W. Sie beobachten während der nautischen Dämmerung drei Gestirne in rascher Folge. Der Mondunterrand kann um 03:41:45 Uhr UTC mit Sextanteablesung: 22°17,0‘, der Planet Mars kann um 03:42:17 Uhr UTC mit  extanteablesung: 33°21,9‘ und der Fixstern Wega um 03:44:28 Uhr UTC mit Sextanteablesung: 51°33,8‘ beobachtet werden. Der benutzte Chronometer geht drei Sekunden nach. Der Sextant hat einen Indexfehler von -0,5‘, der rein rechnerisch zu kompensieren ist. Ihre Augeshöhe beträgt 3m. Wo befinden Sie sich?

Häufig gestellte Fragen

Übungsaufgaben und Prüfungsvorbereitung

Nein. Sämtliche Aufgaben auf dieser Seite sind eigene Übungsaufgaben, die in unserem Unterricht entstanden und von uns selbst gerechnet worden sind. Es handelt sich weder um Originalaufgaben des Deutschen Segler-Verbandes noch um Auszüge daraus. Wir orientieren uns an Aufbau, Schwierigkeitsgrad und Umfang der amtlichen Prüfung, damit die Vorbereitung realistisch bleibt.

Zum Fach Navigation. Es wird schriftlich geprüft, dauert 150 Minuten und umfasst 60 Punkte, mehr als jedes andere SHS-Fach. Neben der Astronavigation gehören dazu Reiseplanung, terrestrische Navigation mit Gezeiten, Koppelnavigation mit Meeresströmen und elektronische Navigation. Die Astronavigation ist der Teil, der in keinem anderen Segelschein vorkommt, und sie verlangt Rechenroutine. Genau dafür sind die Aufgaben auf dieser Seite gedacht.

Ja. Sämtliche Aufgaben und Lösungswege auf dieser Seite stehen kostenlos als PDF zum Herunterladen bereit, ohne Anmeldung. Sie sind in unserer Führerscheinausbildung entstanden, und wir stellen sie allen zur Verfügung, die sich auf den Sporthochseeschifferschein vorbereiten.

Nein. Alle Beobachtungswerte stehen in der Aufgabe, gerechnet wird am Schreibtisch. Ein Sextant ist zum Üben nicht erforderlich. In der Prüfung folgt allerdings nach der schriftlichen Navigationsprüfung ein etwa zehnminütiger praktischer Teil am Sextanten, mit Messen eines Vertikalwinkels und Bestimmung der Indexberichtigung. Auch dafür wird kein eigenes Gerät gebraucht.

Das Begleitheft SSS und SHS mit den nautischen Tafeln, einen nicht programmierbaren Taschenrechner sowie Kursdreiecke oder Portland Course Plotter, Zirkel und Bleistift. Für Aufgaben mit Seekartenausschnitt kommen die Übungskarte BA 2656 Ü, im Sprachgebrauch meist kurz Ü 2656, und die Karte 1 / INT 1 dazu. Es ist dieselbe Ausstattung, die auch in der Prüfung zugelassen ist. Wer damit von Anfang an arbeitet, muss sich später nicht umgewöhnen.

Weil jede Gestirnsbeobachtung sich auf einen konkreten Zeitpunkt bezieht und die astronomischen Daten aus dem Begleitheft SSS und SHS stammen, das den Stand 2005 hat. Aufgabe und Datengrundlage passen damit zusammen. Die Datumsangaben sind bewusst gesetzt und nicht veraltet, denn dasselbe Begleitheft ist auch in der Prüfung zugelassen.

Durch Rechnen. Die Astronavigation ist beim SHS der Teil mit dem größten Lernaufwand, weil sie ein neues Themengebiet ist und Routine verlangt. Wer die Aufgaben auf dieser Seite mit Lösungsweg durchgearbeitet hat, kennt die Verfahren und verliert in der Prüfung keine Zeit mehr damit. Die Systematik dahinter vermitteln unser Lehrbuch zur Astronomischen Navigation und die Führerscheinausbildung SSS und SHS.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.